
Am 15. November konnten sich die Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Klasse auf der schuleigenen Berufswahlmesse über Ausbildungsmöglichkeiten und weiterbildende Schulen in Münster informieren. Die Messe ist fester Bestandteil der
Berufswahlorientierung unserer Schule und wird alle zwei Jahre von dem sehr engagierten
Schulpflegschaftsteam organisiert. Viele Eltern unterstützten ihre Kinder, indem sie sie zur Messe begleiteten.
Während die weiterführenden Schulen ihre Stände im Foyer aufgebaut hatten, verteilten sich die Betriebe im Pädagogischen Zentrum. Unter den Anbietern waren z.B. die BASF Coating AG, Armacell, die Provincial, Landschaftsbau Schulte-Tertilt, die Bundeswehr und die Handwerkskammer.

Bild links: Das Schulpflegschaftsteam der Realschule Wolbeck: Nasrin Hashemi Kaleybar, Ruth Stockinger und Stefanie Stumpe.
Einige Firmen, wie z.B. Blumen Dahlmann, präsentierten ihre Informationen auf sehr anschauliche Weise. Eine Mitarbeiterin von Blumen Dahlmann bediente eine Topfmaschine und klärte die Jugendlichen über die Ausbildung zum/r Zierpflanzengärtner/in und Pflanzenberater/in auf.
Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten liebenswürdiger Weise Frau Natrup und Frau Brodrecht, unsere Mitarbeiterinnen in der Schulkantine, wo Snacks, Brötchen und Getränke bereit standen.
Am Stand der Westfalen AG gab es ein Wiedersehen mit Florian K., einem ehemaligen Schüler der Realschule Wolbeck. Er beantwortete die Fragen der Schülerinnen und Schüler zur Ausbildung zum Industriemechaniker und konnte begeistert von seiner Arbeit bei der Westfalen AG berichten. Frank Heiermeier, Ausbilder bei der Westfalen AG, schätzt die familiäre Atmosphäre auf der Berufswahlmesse unserer Schule. "Die Schüler kennen die Umgebung und fühlen sich wohl. So ist der Kontakt zu

den Schülern einfacher, es gibt keine so großen Berührungsängste wie z.B. bei Messen in der Münsterlandhalle."
Die Jugendlichen und ihre Eltern freuten sich über die Möglichkeit, mit den Ausbildungsbetrieben in Kontakt zu kommen und Vertreter der weiterführenden Schulen Fragen stellen zu können. Mahjar aus der 9. Klasse hatte sich z.B. von den Vertretern des Hans-Böckler Berufskollegs sehr gut beraten gefühlt. Das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Ständen fiel auch den Eltern positiv auf. "Die meisten Anbieter geben sich sehr viel Mühe!"
Auch andere Aspekte der Messe wurden hervorgehoben: "Man kann sich einen guten Überblick verschaffen, Perspektiven kennen lernen und mit dem Kind zusammen Ziele entwickeln," meinte Astrid Schattauer, die Mutter eines Schülers aus der 8b. Auch Familie Wille sah die Messe als Chance. "Man bekommt eine Ahnung davon, in welche Richtung es gehen könnte. Außerdem ist die Messe eine gute Sache, wenn es z.B. um einen Praktikumsplatz geht."
Lob gab es von den Eltern und der Schulleitung auch für die gute Organisation. Hauptverantwortliche war in diesem Jahr die Schulpflegschaftsvorsitzende, Frau Stockinger. Ihr war es vor allem wichtig gewesen, ein ausgewogenes Angebot zusammen zu stellen, bei dem nicht nur Firmen dabei sind, für deren Ausbildungsplätze ein Abitur benötigt wird.


Die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse mussten einen Fragebogen ausfüllen, der den Jugendlichen hilft, sich einen Überblick über die Messe zu verschaffen und sich über einen Ausbildungsberuf gezielt zu informieren. Der Fragebogen löste geteilte Meinungen aus, weil ein paar Jugendliche sich zu sehr auf den Fragebogen zu konzentrieren schienen und die Stände einfach anhand der Fragen abklapperten. Allerdings waren sich alle einig, dass es sinnvoll ist, den Schülerinnen und Schülern eine Art Anleitung mit auf dem Weg zu geben, an der sie sich orentieren können.
Frau Janßen-Müller, die Rektorin, zog am Ende der Messe ein sehr positives Fazit: "Es war super. Ich habe ganz viele interessante Gespräche geführt. Und ich bin immer wieder beeindruckt, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, sich nach dem Abschluss für einen Beruf zu qualifizieren." Gerade die 8er und 9er wären mit Engagement dabei gewesen und hätten auch für solche Angebote Interesse gezeigt, die auf den ersten Blick gar nicht zu ihren Zukunftswünschen zu passen schienen. Eltern wie Schüler hätten es einfach toll gefunden, so geballt Informationen zu bekommen.
Und so war die
Berufswahlmesse 2008.