Ein "Bericht" von Xenia Starossadcheva (7c, 2006) für den Erdkundeunterricht
Wir Kakaoplanzen haben einen langen Weg, bis die Menschen die Schokolade genießen können. Die Kakaopflanzen sind durchschnittlich 15-20 cm lang und 300g schwer. In Tropischen Regenwald wachsen wir das ganze Jahr lang, auf 15 m hohen Bäumen.
Bei 25-30°C werden wir in 3-5 Monaten reif. Doch leider nicht alle. Denn pro Baum werden etwa 30.000 von 70.000 Blüten reif.
Täglich werden wir von den Bäumen entweder abgehackt oder runtergeholt. Danach werden die Kakaopflanzen diagonal aufgeschnitten und die Bohnen rausgeholt. Vor dem 14 täglichen trocknen werden die Bohnen sortiert.
Diese Arbeit leisten sowohl die bis zu 70 Jahren alten Bauern als auch Kindern, die ab ca. 12 Jahren verpflichten sind mitzuarbeiten. Denn das Geld reicht nicht aus um die Schule fortzusetzen. Die Menschen leben dort unter harten Lebensbedingungen. Sie werden nicht so belohnt, wie sie es eigentlich verdient hätten. Die Bauern arbeiten 48 stunden lang non Stopp. Für diese Leistung werden sie wenig oder kaum bezahlt. Sie haben kleine Häuser, wo sie zu mehreren Familien leben müssen. Mehl und Wasser sind ihre tägliche Nahrung. Dieses spezielle Mehl wird mit Wasser vermischt. Die Menschen haben dann ein Sättigungsgefühl. Nach dem wir, die Kakaobohnen, getrocknet sind, landen wir zu verschiedenen Zwischenländern. Sie liegen zwischen den nördlichen Wendekreis und den südlichen Wendekreis. Dann wird der Kakao zum Hafen transportiert. Dort überprüft man unsere Oualität. In Jutesäcken, die 60- 70 kg wiegen, werden wir dann zu riesigen Lagerhallen geliefert. Danach geht es für uns weiter zu einzelnen Firmen, die uns gekauft haben. Dort hängt es davon ab, zu welchen Produkten wir verarbeitet werden. Jenachdem kommen andere Zutaten dazu sowie z.B. Stärke, Eiweiß, Milch, Zucker, Kakaobutter und andere Zutaten. Dann kann ein Mensch die Schokolade auf der Zunge zergehen lassen.

