Besuch auf dem Bauernhof Weimann

Besuch auf dem Bauernhof Weimann

Am 17.11.2021 und 15.12.2021 waren die Klassen 6b und 5c zu Besuch auf dem Bauernhof Weimann in Wolbeck (Projekt Landwirtschaft macht Schule). Im Rahmen des inklusiven Unterrichts haben die Kinder zuvor im Biologieunterricht das Thema Nutztiere und nachhaltige Landwirtschaft erarbeitet. 

Von der Schule sind es nur 1,5 km zum Bauernhof. Zu Fuß waren die beiden Klassen schnell da. Nach einer Begrüßung durch den Inhaber Herrn Weimann haben uns der Auszubildende Pavlos und die Jahrespraktikantin Lara auf dem Hof herumgeführtDie beiden waren früher auch auf der Realschule Wolbeck und haben uns kompetent unsere Fragen beantwortet. Neben Ackerwirtschaft besitzt der Hof Hühner, Kühe und Schweine. Ein Eierautomat und eine Milchzapfanlage bieten Kunden die Möglichkeit, frische, hofeigene Produkte zu beziehen. 

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Im Mittelpunkt unseres Besuchs stand die Besichtigung der Hühner und Kühe. Durch die offenen Ställe hatten wir die Möglichkeit, den Kühen ganz nah zu sein. Die Kühe waren sehr neugierig und versuchten mit ihren langen feuchten und rauen Zungen die Hände der Kinder zu berühren, was für große Belustigung sorgte. Besonders die kleinen Kälbchen hatten es den Schüler:innen angetan. Sie waren größtenteils sehr zutraulich und ließen sich streicheln und füttern. Die Milchkühe haben die Möglichkeit frei zu entscheiden, wann sie gemolken werden möchten. Dazu gehen sie zum Melkroboter, der sie automatisch melkt. Sogar die Hühner des Hofes durften auf den Arm genommen, angefasst und gestreichelt werden, sofern sie sich fangen ließen. 

 

Die Kinder fühlten sich auf dem Hof sehr wohl und waren besonders begeistert davon, dass sie sich frei bewegen und in engen Kontakt zu den Tieren treten konnten. Landwirtschaft wurde für unsere Schüler:innen mit allen Sinnen erlebbar und begreifbar. Noch auf dem Hof dachten Schüler:innen darüber nach, woher ihre Lebensmittel kommen, die sie einkaufen und dass wir alle Verantwortung für die Lebensbedingungen der Nutztiere durch unser Konsumverhalten tragen. Wurden zu Beginn noch Waschbecken, Tücher und Abfalleimer gesucht, wollte die Kinder am Ende alle noch sehr gerne bleiben und zeigten keine Berührungsängste mehr – auch nicht mehr mit dem natürlichen Schmutz!